rH-Wert

 

  Die antioxidative Kraft eines Moleküls lässt sich mit zwei Werten wissenschaftlich erfassen: dem Redoxpotential (siehe Nachwort von Dr. Schenk) und dem rH-Wert.

  Der rH-Wert gibt die Menge des relativen Wasserstoffs (‚relative Hydrogen’) bzw. der H- Ionen im Wasser an. Der rH-Wert wird in einer logarithmischen Skala dargestellt: in einer Skala, die in Zehnerpotenzen angegeben wird. Die Skala beginnt bei 0, was einem extrem hohen Wert an Elektronen bzw. H- Ionen bedeutet, und mit zunehmend höherem rH-Wert herrscht auch ein zunehmender Elektronenmangel; das Wasser ist also zunehmend stark oxidiert. Das bedeutet, dass auf der rH-Skala der Wert um so positiver ist, je niedriger der angegebene rH-Wert ist.

  Im letzten Jahrhundert untersuchte Dr. L. C. Vincent im Auftrag der französischen Regierung die Wasserqualität in verschiedenen Städten Frankreichs. Dabei stellte er fest, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Wasserqualität und der Gesundheit und Lebenserwartung der Bewohner in den einzelnen Städten gab. In Städten mit mineralarmem, weichem Quellwasser gab es signifikant weniger Herz-, Kreislauf- und Krebserkrankungen. [32]

  Einer der Faktoren mit denen Dr. Vincent die Wasserqualität bestimmte, war der rH-Wert. Der beste rH-Wert, den er feststellen konnte, lag bei einem rH von 22, während die meisten anderen Städte weit darüber lagen. Patrick Flanagan maß beim Hunzawasser einen rH-Wert von 21, was bedeutet, dass es (die antioxidative Kraft betreffend) zehnmal besser war als das beste Wasser Frankreichs. Patrick Flanagan maß dann den Wert von frisch gepresstem Orangensaft, der bei einem rH von 7 lag. Ein Glas Wasser mit einer Kapsel Aktives H besitzt den unglaublich niedrigen rH-Wert von 2,6 (2 Kapseln: 0,0). Da die rH-Skala in Zehnerpotenzen rechnet, bedeutet dies, dass man 10 000 Gläser frisch gepressten Orangensafts trinken müsste, um die antioxidative Wirkung (sprich: die Menge an negativ geladenen Wasserstoffe-Ionen) zu erhalten, die in einem Glas Wasser mit Active-H enthalten ist – oder 1 Trillion Gläser Hunzawasser.

  Aktives H besitzt damit ein tausendmal stärkeres Reduktionspotential als andere antioxidative Verbindungen wie Vitamin C, Beta-Carotin oder Ubichinon.



[32] Helmut Elmau: Bioelektronik nach Vincent und Säuren-Basen-Haushalt in Theorie und Praxis. Karl F. Haug Verlag, 1985